Achtung vor Phishing-Mails!

Die Einführung der DSGVO nutzen auch Cyberkriminelle um sog. Phishing-Mails zu versenden  – Was ist zu tun?

Im Zuge der neuen Herausforderungen der DS-GVO versenden viele Unternehmen E-Mails mit immer gleich lautendem Inhalt: “Sehr geehrter Kunde, bitte bestätigen Sie, dass wir Ihnen auch zukünftigt weiterhin interessante Neuigkeiten zusenden dürfen”. Das sogenannte Re-opt-In für den Erhalt von Newslettern haben wir bereits in einem vergangenen Beitrag besprochen. Genau an dieser Stelle nutzen die Cyberkriminellen die bestehende Unsicherheit, um sog. Phishing-Mails zu versenden. Diese E-Mails wirken auf den Nutzer täuschend echt und lenken diesen über einen Link zu einer gefälschten Webseite. Hier wird der Nutzer aufgefordert, seinen Namen, seine Adresse, das Passwort oder auch die Bankverbindung zu verifizieren.

Beachten Sie daher bitte folgendes: Klicken Sie niemals auf einen Link in einer E-Mail, deren Empfang Sie nicht erwarten. Öffnen Sie auch unter keinen Umständen den Anhang einer solchen E-Mail, denn dieser enthält oft Schadsoftware. Phishing-Mails erkennen Sie oftmals an der fehlenden Anrede oder an schlechter Grammatik. Immer wenn Sie eine E-Mail mit Link bekommen und dann Ihre Benutzerkennung mit Passwort eingeben sollen, ist das ein Indiz, dass es sich hierbei um eine Phishing-Mail handelt. Ihre Bank, PayPal oder Amazon versenden niemals E-Mails, in denen Sie aufgefordert werden, Ihre Daten zu bestätigen und Passwörter einzugeben. Auch sollten Sie auf keinen Fall auf eine betrügerische E-Mail antworten, denn dadurch merkt der Versender, dass es sich bei Ihnen um einen echten Kontakt handelt und Sie erhalten unter Umständen sogar noch mehr solcher E-Mails.